• Wichtiges im Voraus!


    • Der Transport der Fahrräder zum Startort erfolgt gewöhnlich in Eigenregie.
    • Mitfahrgelegenheiten können auf privater Basis, in Absprache, vermittelt werden. Einige Teilnehmer nehmen auch fremde Fahrräder mit!
    • Bei ungünstiger Witterungsprognose (Dauerregen, Sturm) kann die Tour kurzfristig abgesagt werden.
    • Die Längen unserer Tagestouren variieren zwischen 35 bis 50 Kilometern. Reichlich Pausen sorgen dafür, dass auch ungeübtere Radler nicht allzu sehr ins Schwitzen geraten. 
    • Wir propagieren das Tragen von Fahrradhelmen, es ist aber keine Vorschrift.
    • Bitte zur Fahrradtour ein verkehrstüchtiges Fahrrad mitbringen!
    • Die Bezahlung der Touren erfolgt am Veranstaltungstag,  Ausnahme bildet die Wochenendtour.
    • Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich und erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung.
    • Die Durchführung der Touren erfolgt ab mindestens 15 Teilnehmer, max. Teilnehmerzahl ist 30 Personen.

30.04.2017 Ab in den Süden – Radtour rund um Rügens Residenzstadt Putbus


Start der Tour um 9.45 Uhr war in der weißen Stadt Putbus auf Rügen, auf dem Parkplatz im Wreechener Weg. 1810 gründete Fürst Malte von Putbus die jüngste Residenzstadt des Nordens. Über Güstelitz wurde auf einem alten Bahntrassenweg Kransevitz erreicht. Über Krakvitz und Altkamp führte der Weg nun Richtung Bodden. Am Teetsbusch, gleich hinter Altkamp, eröffnete sich eine herrliche Aussicht über den Rügenschen Bodden und die Halbinsel Zudar. Diese Blicke begleiteten die Radler bis nach Neukamp. Eine kleine Holzbrücke stellte die Verbindung über den Wreechensee dar. Nun ging es durch ein kleines Waldstück mit wilder Steilküste weiter nach Neuendorf. In Lauterbach kehrten die Radler im Gasthof "Zum Schwarzen Bären" ein und  der Hafen lud danach zu einem kurzen Stopp ein. Vorbei am Badehaus Goor führte der idyllische Weg nun nach Muglitz, von wo aus die Insel Vilm ganz nah schienDer Ort Groß Stresow lockte mit seinem schön anzusehenden Ortsbild und am Ortsausgang mit einer mächtigen Steigung, die es zu bezwingen galt. Oben angekommen, entschädigt ein toller Blick auf den Ort und den Bodden für die Strapazen. Zu sehen gab es hier auch die Preußensäule. Das Original ließ Friedrich Wilhelm IV. 1855 errichten, der Nachbau ist von 2014. Nun setzten die Teilnehmer den Weg nach Nistelitz fort. Über Viervitz und Lonvitz wurde dann wieder der Ausgangspunkt Putbus erreicht.   Tourlänge: 34 km

 


21.05.2017 Von Grevesmühlen nach Boltenhagen und durch den Klützer Winkel

Früh am Morgen, bereits um 6.30 Uhr starten die Radler auf dem Ribnitzer Markt. Um 8.00 Uhr trafen alle auf dem Parkplatz Freibad Am Ploggensee  in Grevesmühlen ein. Entlang des Ploggensees führte der Weg zur ersten Erhebung, dem Iserberg. Hier war Kraft gefragt, denn der Anstieg führte über eine lange Treppe hinauf, über die die Räder in die Höhe geschoben werden mußten. Wunderschöne Blicke in die weite mecklenburger Landschaft lohnten aber die Anstrengung. Im Everstorfer Forst mußten wir leider die große Ansammlung von Hünengräbern rechts liegen lassen, denn nach zwei Reifenpannen wurde die Zeit knapp und wir hatten Angst, dass das SSchiff ohne uns fährt. Weiter führte der Weg in Richtung Küste. Über Wohlenberg ging es dann nach Tarnewitz ins Naturschutzgebiet Weiße Wiek. Vom Hafen  aus schipptern die Teilnehmerbei spiegelglatter See eine Stunde auf dem Meer, vorbei, an der Sandbank Insel Liebs, wo oft Seehunde  und auch eine reiche Vogelwelt zu sehen sind. Leider konnten wir aus der Ferne nur einen schwimmenden Seehund sehen. Nach einem Fischbrötchen-Imbiss im Hafen ging es weiter nach Boltenhagen. Hier wurde die Küste wieder verlassen, um nach Klütz weiterzuradeln. Vor den Toren der Stadt befindet sich die größte barocke Schlossanlage Mecklenburg-Vorpommerns. Prägnant ist die rot leuchtende Backsteinfassade von Schloss Bothmer. Die Architektur des Hauses hat viele europäische Einflüsse. Nach einer Kurzeinführung in die Ausstellung wurde das Haus mit einem Audioguide besichtigt. Weiter ging es über Damshagen ins Dorf Gutow, nach Stellshagen und weiter nach Gostorf. Entlang des Vielbecker Sees erreichten die Radler wieder den Zielort Grevesmühlen.

Länge: 52 km

Tipp: Eine gute Gangschaltung oder ein E-Bike sind für diese Tour empfehlenswert. Die Kondition wird aufgrund einiger Hügel etwas beansprucht.

Anmeldungen bitte bis Freitag, 19.05.2017.


11.06.2017 Alte Gemäuer und offene Gärten im Tollensetal

Treff der Radler, die ab Ribnitz mit dem PKW zum Startort fuhren, war der Marktplatz. Der eigentliche Start erfolge ab Schloss Broock in Broock. Das spätbarocke Herrenhaus verfällt nach jahrelangem Leerstand immer weiter, aber nun ist es gerade verkauft worden.. Gleich hinter Broock galt es die erste Anhöhe zu bezwíngen. In Buchholz wartern dann gleich zwei Gärten, der Erholungsgarten der Familie Derwell und Frieda – Helene mit altem Baumbestand auf die Radler. Durch Felder und an Wäldern vorbei ging es weiter nach Golchen und Burow zur Burg Klempenow.  Die Burg gehört zu den ersten adligen Niederlassungen aus der Zeit der deutschen Besiedlung der Region. Der nächste offene Garten am Weg war die Baumschule Hager in Bartow. Neben vielen Stauden und Ziergehölzen konnte als Höhepunkt der dortige Botanische Garten mit seinen Pflanzenraritäten besichtigt werden. In Daberkow wartet 8000 m² Pfarrgarten mit Streuobstwiese, Bauerngarten und Antikem auf dem Pfarrhof auf neugierige Betrachter. In Wietzow steht ein wunderschönes Herrenhaus am Wegesrand. Dieser Weg führte weiter nach Siedenbüssow und Alt Tellin zum Ausgangspunkt der Tour wieder nach Broock. Auf Burg Klempenow gibt es aber ein kleines Café. Dort konnte eine Suppe erworben werden. Der Eintritt in die Burg Klempenow kostet 3,00 € (fakultativ). Wer Lust auf eine Besichtigung hatte,, könnte  einen Blick in die alten Gemäuer werfen.   Länge der Tour: 37 km

EINGABE FÜRS NAVI ZUR ANFAHRT: 17129 ALT TELLIN, BROOCK 10

Anmeldungen bitte bis Freítag, dem 09.06.2017.



08.07. und 09.07.2017 Ein Wochenende auf der Insel Fehmarn                                                                    + + + DIE TOUR IST AUSGEBUCHT!!! + + +

Samstag, 08.07.2017 – Die Wasservogelreservat-Tour

Start zur Wochenendtour ist ab Marktplatz Ribnitz um 6.00 Uhr. Per PKW geht es nach Lehmkenhafen auf Fehmarn. Auf dem Parkplatz am dortigen Hafen startet die Radeltour ins Wochenende um 8.30 Uhr. Über den Deich, vorbei an blökenden Schafen, rollen die Radler zum malerischen Hafen Orth und weiter nach Püttsee. Von dort führt ein Abstecher zum Flügger Leuchtturm, der erklommen wird. Die nächste Station ist das NABU-Wasservogelreservat Wallnau, welches die Teilnehmer bei einer einstündigen Führung kennenlernen. In dem Gebiet um Wallnau gibt es idyllische Ausblicke auf die Ostsee, aber auch viele kleine Strandseen, auf denen sich Wasservögel tummeln. 270 Vogelarten sind hier registriert. Auf dem Weg nach Bojendorf unterbrechen die Teilnehmer die Tour für ein Mittagspicknick. Weiter geht es dann über den Deich, Richtung Norden. Entlang des Fastensees geht es durch das NSG Nördliche Seeniederung weiter nach Westermarkelsdorf. Aus der Ferne gibt es ein Leuchtfeuer und eine Wetterstation zu sehen. Nördlich des Deiches erstreckt sich eine faszinierende Landschaft aus Strandwällen. Weiter führt die Tour am Campingplatz Teichhof bis zum Niaobe-Denkmal. Über Gammendorf, Vadersdorf und Lehmkendorf geht es auf den Rückweg nach Lehmkenhafen. Garantiert mit Schafskacke an den Fahrradreifen, erreichen die Radler wieder den Hafen von Lehmkenhafen. Gleich um die Ecke liegt auch das Nachtquartier, das Jugendlandheim Lehmkenhafen. Hier wartet die obligatorische Kaffeetafel auf die müden Radler. Am Abend wird, bei hoffentlich schönem Wetter, noch der Grill angeheizt, bevor es zur Nachtruhe geht. Diese erfolgt in Mehrbettzimmern, getrennt nach Geschlechtern.     Tourlänge: 38 km ohne nennenswerten Erhebungen


Sonntag, 09.07.2017 – Die Hafentour

Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Unterkunft startet die Tour gegen 10.00 Uhr in Burg auf dem Parkplatz der Sporthalle der Inselschule (kostenlos). Zu Beginn geht es hinaus aus der Stadt über die Dörfer Presen und Klausdorf nach Puttgarden. Von hier stechen zahlreiche Fähren Richtung Dänemark in See. Über Marienleuchte geht es Richtung Steilküste. Mit ständigem Blick auf den Strand und die unterschiedlich geformte, rauhe Küste radeln die Teilnehmer über den Presener Deich nach Katharinenhof. Kitesurfer und mutige Paddler in ihren Seekajaks sind auf dem Meer zu sehen. Vor Burgtiefe sind schon von Weitem die markanten Hochhäuser des IFA-Feriencentrums zu sehen, welches über einen Bohlenweg erreicht wird. Sehenswert ist auch der Hafen von Burgstaaken, in dem an diesem Tag ein ziemliches Gewimmel beim Hafenfest sein wird. Nach 41 km, auf fast erhebungsfreier Strecke, wird dann wieder Burg erreicht.

Unterwegs werden zur Stärkung die im Gepäck befindlichen Lunchpakete und zur Kaffeezeit ein Kuchenimbiss verzehrt. Bitte Plastikdosen zum Transport des Essens mitbringen!!!


27.08.2017 Alt wie ein Baum – Die Ivenacker Eichen und das Erbe von Fritz Reuter

"Nimm dir nichts vor, dann schlägt dir nichts fehl!" – Nein, bei dieser Tour nehmen wir es nicht mit Fritz Reuter – Planung ist bei der Vorbereitung so einer Tagestour alles!!!

Die Radler, die in Ribnitz starten, treffen sich um 8.30 Uhr auf dem Marktplatz. Start der Tour ist um 10 Uhr am Kummerower Schloss. Im zum Teil restaurierten Schloss befindet sich eine Fotoausstellung, die wir beim ersten Stopp besichtigen. Die derzeitige Sonderausstellung zeigt Aufnahmen des Landschaftsfotografen Andre van Uehm aus den Serien Ivenacker Eichen, Schneeweiß und Die Kraniche sind anderswo. Hügelan geht es vom Seeufer Richtung Maxfelde, weiter nach Basepohl und in die Reuterstadt Stavenhagen. Hier wird dann im Restaurant Cafe am Markt eine Mittagspause eingelegt. Gut gestärkt werfen die Radler einen Blick auf die Statue von Fritz Reuter und radeln dann Richtung Schloss aus der Stadt heraus. Nächstes Ziel sind die 1000-jährigen erwürdigen Eichen von Ivenack Sie sind Überreste der im Mittelalter üblichen Hude-(Hüte-)wälder. Nicht nur Baumveteranen, sondern auch das im Tierpark angesiedelte Damwild und die im Barock-Schlösschen untergebrachte interaktive Erlebnis-Ausstellung wecken das Interesse. Zur Zeit ist ein Baumwipfelpfad im Tiergarten noch in der Bauphase. Falls dieser bereits begehbar ist, kann er von den Teilnehmern erobert werden (Eintritt bitte extra zu zahlen). Weiter geht es nun noch auf einen Abstecher zum Schloss Ivenack, um den Weg dann Richtung Markow und Lindenberg fortzusetzen. Gegen 18 Uhr wird Kummerow wieder erreicht. Wer sich noch abkühlen mag: Am Schloss gibt es eine Badestelle, die noch zum Abtauchen im kühlen Nass einlädt. Also Badezeug nicht vergessen! 

Tourlänge: 47 km      Das Terrain ist leicht hügelig, aber ohne E-Bike erradelbar.

Der Preis von 29 € beinhaltet den Eintritt in die Fotoausstellung im Schloss Kummerow, das Mittagessen (Getränke selbst zahlbar), den Eintritt in den Tiergarten Ivenack, eine Kaffeetafel und die Tourführung.

Anmeldungen  bitte bis Freitag, 25.08.2017.