26.04.2015 Der Gnitz (Usedom) – Landschaft zwischen Krumminer Wiek, Peenestrom und dem Meer

Treff zur Tour auf die Insel Usedom war auf dem Ribnitzer Marktplatz, die eigentliche Tour startete in Mahlzow. Über Sauzin, mit wunderschönen Blicken auf die Peenewerft von Wolgast ging es nach Neeberg. Vorbei an rohrgedeckten Häusern führte der Weg nun nach Krummin. Hier stehen die Überreste eines alten Klosters und die sehenswerte Klosterkirche. Entlang der Krumminer Wiek führte der Weg nun über Neuendorf nach Lütow. Hier befinden die Überreste eines  Megalithgrabes.  Geplant war dann eine wohlverdienten Mittagspause zum Restaurantschiff am Anleger von Netzelkow. Leider hatte uns der Betreiber am Morgen freundlicherweise abgesagt. Spontan startete die Filiale der "Bäckerei Junge" in Wolgast einen "Rettungseinsatz", sodass wir wohlversorgt waren. In Netzelkow fanden wir neben der Kirche in einem Café nette Aufnahme samt unseres mitgebrachten Essens. Im Ort wurde auch der Schriftsteller des Romanes um die Bernsteinhexe Maria Schweidler geboren. Näheres erfuhren die Radler an der dortigen Kirche. Gut gestärkt durchquerten wir nun ein Gebiet, in dem eines der besten Erdöle gefördert wurde. Einige Erdölpumpen waren am Wegesrand zu sehen. Nun wurde die Tour Richtung Meer fortgesetzt. Über Zinnowitz ging es nach Trassenheide. Da es zum Baden noch zu kalt war, musste ein Blick über die Düne genügen. Vorbei am Kulturhof Mölschow, dessen Pforten leider noch geschlossen hatten,  führten die letzten Kilometer der Tour am Peenestrom entlang nach Zecherin. Dort gibt es einen abgeschiedenen, idyllischen Hafen, in dem wir unsere Kaffeepause einlegten.  Länge: 45 km


31.05.2015 Spuren der Eiszeit – Tour um die Sternberger Seen

Die Radtour startete um 9.15 Uhr ab Parkplatz Groß Görnow, der direkt am Warnow-Durchbruchtal lag. Vorbei an zahlreichen Schafherden ging es Richtung Sternberger Burg. Nach Verkostung von selbstgemachtem Eierlikör, hatten einige Teilnehmer nach der Erklimmung der Straße mit 10 % Steigung, weiche Knie. Dafür gab es unschlagbare Blicke. Weiter führte der Weg nach Groß Raden. Hier ging es  zu einer unterhaltsamen Führung durch das dortige Archäologische Freilichtmuseum.. Zu sehen war hier ein authentischer Nachbau eines slawischen Tempelortes des 10. Jahrhunderts, umgeben von einem großen Burgwall. Nach einer Stunde und angefüllt mit neuem Wissen ging es über leicht sandige Waldwege nach Witzin. Die Absolvierung dieses Weges lohnte die Radler aber mit einem leckeren Mittagessen. Gestärkt ging es nun weiter nach Zülow. Hier gibt es ein wunderschönes Gutshaus. Auf dem Weg lag nun das Künstlerdorf Rothen. Im Rothener Hof konnten Interessierte einen Blick in die derzeitige Kunstausstellung auf dem Dachboden werfen, die anderen ein Bier trinken. Über Borkow radelten wir um den Kleinpritzer See.  Nun wurde es ländlich. Dörfer, wie Dabel-Woland und Kobrow lagen am Weg nach Sternberg. 

Ein Blick auf den Marktplatz mit Kirche gab uns einen kurzen Einblick in die Einführung der Reformation in Mecklenburg, die nicht direkt in Sternberg stattfand. An der Sagsdorfer Warnowbrücke fand dieses, für diese Region sehr wichtige, Ereignis im Jahre 1546 statt. Auf den letzten Kilometern bergan passierten wir diese Brücke. Die Kaffeetafel mit Omas Kuchen wartete auf die Radler wieder an einem idyllischen Plätzchen und sorgte für neue Kraft zum anspruchsvollen Endspurt.

Angekommen in Groß Görnow hatten einige Teilnehmer noch nicht genug Bewegung, sodass es noch zu einer kleinen Wanderung ins Warnow-Durchbruchtal ging.

Länge der Tour: 48 km



21.06.2015 Naturgenüsse am Westufer der Müritz – Rund um Röbel

Start der Tour war in  Röbel, auf dem Parkplatz Gotthunskamp, in der Nähe der Müritz-Therme. Nach wenigen Kilometern erreichten wir die größte Feldsteinscheune Norddeutschlands in Bollewick, in der die Frauen (und auch die Männer) gleich dem Stöber-Fieber verfielen. Weiter ging es Richtung Spitzkuhn und Priborn nach Buchholz. Entlang des Nebelsees ging es über Krümmel weiter nach Neu Gaarz. Eine spannende Geschichte um einen sowjetischen Helden gab es am dortigen Fliegerdenkmal zu berichten. Kurz vor Vipperow überquerten die Radler eine Brücke. Dabei schweifte der linke Blick über den Müritzsee, der rechte Blick über die Kleine Müritz. Von Blicken auf die Kleine Müritz wechselten die Aussichten auf der Höhe Zielow nun auf Deutschlands größten Binnensee, die Müritz. Einen  besonderen Einblick in das Innere der achteckigen Kirche von Ludorf bekamen wir bei einer Führung, die uns in "grammatikalische Abgründe" führte. Die Kirche hat den gleichen Grundriss, wie die Kirche vom Heiligen Grabe in Jerusalem. Wahrscheinlich wurde die Idee zum Bau dieser Oktogonkirche aus dem Heiligen Land mitgebracht. Sehenswert war in Ludorf auch das gut erhaltene und als Hotel ausgebaute Gutshaus. Die letzten Kilometer führten die Radler auf einem idyllischen Weg am Binnensee von Röbel entlang. Hier steht auch eine gigantische Urbuche am Wegesrand. Nach 50 Kilometern wurde dann wieder Röbel erreicht.


12.07.2015 Morgenerwachen für unausgeschlafene Radler

Die Natur am Morgen zu entdecken, hatte einen ganz besonderen Reiz. Die Geräusche, die die Menschen und ihre Technik verursachen, waren noch ausgeblendet und die Tierwelt startete ebenfalls geruhsam in den Tag. Um diese besondere Stimmung zu erleben, starteten wir um 6 Uhr auf dem Ribnitzer Marktplatz zu einer Tour ins Morgengrauen. Über Neuhof führte der Weg nach Neu Hirschburg und weiter Richtung Graal-Müritz. Mit Meeresblick ging es dann nach Neuhaus und von dort entlang der Wasserskianlage in Körkwitz wieder nach Ribnitz.

Unterwegs gab es das allseits schon heiß erwartete maritime Frückstücks-Picknick am Strand von Neuhaus.

Die Länge der Tour beträgt 32 km. 


22. und 23.08.2015 Rundlingsdörfer und Elbeblicke 

22.08.2015 Tour zu den Rundlingsdörfern im Wendland

Tour zu den zauberhaften Rundlingsdörfern des Hannoverschen Wendlandes. Zahllose dieser Dörfer, deren Häuser um einen runden oder ovalen Dorfplatz gebaut wurden (daher der Name)  finden sich insbesondere westlich von Lüchow. Hier begaben wir uns auf Tour zu den schönsten Dörfern, in denen viele der niederdeutschen Hallenhäuser durch Künstler belebt werden und noch bäuerliche Kleinbetriebe ihre Felder bewirtschaften.

Eine Tour, bei der man das Gefühl hatte, die Zeit sei stehen geblieben. Tourstart war in Lübeln auf dem öffentlichen Parkplatz am Ortseingang.

Während der Tour wurden folgende Orte besucht:

Lübeln - Satemin  - Jabel - Ganse - Lensian - Schreyahn - Köhlen - Püggen (zählt zu den größten Rundlingen) -  Bussau - Diahren 

Die Übernachtung erfolgte im Landschloss Grabow in Mehrbettzimmern, nach Geschlechtern getrennt.

Am Abend wurde  bei einem gemütlichen Beisammensein für die müden Radler der Grill angeheizt. Natürlich gab es auch wieder Omas Kaffeetafel und zum Mittag ein ländliches Picknick im Grünen. 

Länge: 30 km


Sonntag, 23.08.2015 Stadt-Land-Fluss mit garantierten Elbblicken

Natur und Kultur in der Elbtalaue standen im Mittelpunkt des 2. Tages durch die Städte Dömitz und Hitzacker. Von Dömitz aus ging es, nach dem Besuch der dortigen Festungsanlage und einem kurzen, aber äußerst informativen Vortrag in den Festungsmauern, auf Entdeckungstour durch Städte, über Land und entlang der die Region prägenden Elbe. In Hitzacker legten wir eine Mittagspause im Ort mit den wunderschönen Fachwerkhäusern ein. Dann wurde die Elbe mit der Fähre nach Bitter überquert und es ging auf der anderen Elbseite zurück nach Dömitz.

Länge der Tour 48 km.


 

 

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