Samstag, 17.05.2014

Alte Kultur und viel Natur auf Rügen – Das Windland Wittow

Die Tour ab Altenkirchen durch den Norden Rügens bot viel abwechslungsreiche Landschaft: Die Steilküste, weite Landschaft, das Kap Arkona, das Fischerörtchen Vitt, den Wieker Bodden und den idyllischen Nordstrand.

Von Altenkirchen ging es dicht an der Steilküste entlang Richtung Vitt. Auf dem Weg dorthin frequentierte die Gruppe das imposante Hünengrab bei Nobbin. In Vitt gab es Fisch am Hafen und ein Abstecher zur achteckigen Kapelle (nach Plänen von Carl-Friedrich Schinkel) oberhalb des Ortes war ein absolutes Muss. Den Peilturm von Kap Arkona im Visier, setzten die Teilnehmer den Weg zum Kap fort. Ein Aufstieg auf den Leuchtturm und Geschichten um die Jaromarburg erwartete die Radler. Der traumhaft weiße Nordstrand zauberte karibisches Flair in den Norden des Eilandes. Ihm folgte nach kurzer Fahrt entlang der Steilküste eine spannende Fahrt durch den Märchenwald. Die knorrigen Bäume rückten zum Teil eng an die Radler heran und die Ostsee blinzelte immer wieder durch deren Zweige. Ein kleiner Spaziergang auf einem Bohlenweg führte durch das Naturschutzgebiet Kreptitzer Heide. In Dranske rückte schon wieder ein Leuchtturm ins Blickfeld, das Wahrzeichen von Hiddensee, welches aus der Ferne bei guter Sicht erspäht werden konnte. Blicke auf den Wieker Bodden begleiteten die Radler auf den letzten Kilometern, bevor wieder Altenkirchen erreicht wurde.

Länge der Tour: 40 km


Sonntag, 15.06.2014

Schiffe in Warnemünde, Gespensterbäume und das Doberaner Münster

Von Warnemünde aus ging es für die Radler auf den Ostseeküstenradweg. Schattig führte der Weg durch den Küstenwald bzw. daran vorbei. 11 km später erreichten die Teilnehmer, nach imposantem Blick von der Wilhelmshöhe und vielen wunderschönen Blicken aufs Meer, den Ort Nienhagen. Ein verwurzelter Naturweg führte durch den legendären Gespensterwald. Die „gespenstischen“ Verformungen erhielten die Laubbäume im Laufe vieler Jahre durch die salzhaltige, feuchte Seeluft und den Wind. Wunderschöne Naturblicke eröffnten sich den Radlern auf dem Weg weiter nach Heiligendamm. Vorbei am Grand Hotel und den schönen und weniger schönen Villa an der Strandpromenade ging es zum Mittagessen in die Median-Klinik. Nach einem kleinen Imbiss dort wurde die Fahrt Richtung Vorder Bollhagen fortgesetzt. Sanfte Hügel und saftige Wiesen mit grasenden Pferden begleitete die Teilnehmer, bis durch den Kellerwald dann Bad Doberan erreicht wurde. Im Münster ging es um 14 Uhr dann auf eine äußerst langatmige Führung durch das Deckengewölbe.  In den Klostermauern fand an diesem Wochenende auch der 4. Doberaner Klostermarkt statt. Über Admannshagen und Lichtenhagen führten die weiteren km bis zur Kaffeepause am Friedhof. Mit vollgeschlagenem Bauch wurden locker die letzten Kilometer nach Warnemünde und Hohe Düne geschafft. Länge: 46 km


Sonntag, 27.07.2014

Von Ückeritz nach Swinemünde – "Grenzerfahrung" mit Rückenwind

Der Start der Radtour war in Ückeritz (Usedom) in der Strandstraße. Ganz in der Nähe warteten schon die Pedelecs auf die Radler. Nach einer kurzen Einweisung in die Elektroräder ging es durch einen schönen Buchenwald in Richtung Bansin. Die Erhebung am Langen Berg wurde zur ersten Herausforderung und bereitete Fahrspaß mit Rückenwind. Immer entlang der durchgängigen Strandpromenade rollten die Räder durch die mondänen Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Entlang wilhelminischer Prachtvillen und Seebrücken ging es in Richtung Swinemünde.Die Grenze nach Polen passierten die Teilnehmer ohne Zwischenstopp, Europa ohne Grenzen machte es möglich. Nach einer Pause und einem Mittagessen an der Festungsanlage der Westbatterie in Swinemünde führte der Weg entlang der Swine, über den zur freien Fahrt ausgebauten Radweg über die Grenze bei Golm. Hier befindet sich in einem wunderschönen Naturschutzgebiet, an der höchsten Erhebung der Insel, ein riesiges Kriegsgräberfeld. Neben der Besatzung eines gesunkenen U-Bootes fanden auch tausende Tote, die bei einem Bombenangriff auf Swinemünde im März 1945 ums Leben kamen, hier ihre letzte Ruhestätte. Über Garz und Dargen ging es weiter durch die Landschaft des Thurbruchs. In Benz warfen die Teilnehmer einen Blick auf die dortige Holländerwindmühle, Malobjekt von Lyonel Feiniger auf seinen Reisen durch das Achterland. Den Schmollensee im Blick, passierten die Radler die Bockwindmühle Pudagla bevor, entlang des Achterwassers, der Hafen Stagnieß erreicht wurde. Länge: 60 km


Hexenfeuer und Euthanasie – Wochenendtour um den Tollensesee

1. Tag: Samstag, 23.08.2014

Start der Tour war in Prillwitz, vor dem Haus Prillwitz.  Die ersten Kilometer der Tour führten über Usadel und Neuhof zur Ruine der Wanzkaer Wassermühle am reißenden Nonnenbach. Über Wanzka  führte der Weg zur einzigen erhaltenen Höhenburg Norddeutschlands, nach Burg Stargard. Hier konnte ein Blick in die Gemäuer geworfen werden und es gab im Café im Wurz- und Krautgarten auch einen kleinen Mittagsimbiss. Über Rowa wurde dann endlich das Ufer des Tollensesees erreicht. Am Ende der Tour, von Klein Nemerow, Groß Nemerow nach Krickow und dann nach Usadel wurde es noch einmal richtig hügelig und einige der "Unmotoriesierten" kamen doch an ihre Leistungsgrenze. Der wunderschöne Ausblick auf die Lieps entschädigte aber für diese Anstrengung. In Prillwitz wartete im Haus Prillwitz bereits Omas Kaffeetafel auf die hungrigen, ausgepowerten Radler und am Abend auch ein weiches Bett. Vorher wurde aber, gleich um die Ecke, an der Badestelle im Tollensesee gebadet  und natürlich gab es ein gemütliches Beisammensein am Grill. Länge: 40 km

2. Tag: Sonntag, 23.08.2014

Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück startete die Fahrt mit dem Pkw nach Broda, wo die 2. Tagestour begann. Der Weg führte durch ländliche Gebiete Richtung Lapitz, vorbei am Slawendorf Passentin zur Penzliner Burg mit dem spektakulären Hexenmuseum. Höhepunkte der Führung durch das Hexenmuseum waren das Erproben von Daumenschraube und "Schwiegermutterstuhl" im Folterkeller der Burg. An diesemTag fand hier auch das Burgfeststatt. Mit Mittelalterflair wurde ein kleiner Mittagsimbiss eingenommen. Über Lübkow und dem Ort mit dem lustigen Namen Siehdichum erreichten die Radler das historische Dorfensemble in Alt Rehse sowie das Gelände der Führerschule der Deutschen Ärzteschaft auf dem ehemaligen Gutsgelände. 22 heute wieder wunderschöne Fachwerkhäuser, die um 1930 herum errichtet wurden, schmücken heute das Dorf. Die letzten Kilometer Richtung Broda wurden mit wunderschönen Blicken auf den Tollensesee belohnt. Länge: 31 km


31.10.2014

Geheimnisvolle Halloweentour

Halloween © Gordon Gross, pixelio.de
Halloween © Gordon Gross, pixelio.de

 

Am Freitag startete die ultimativ letzte Radtour des Jahres, zu einer 30 Kilometer langen Tour durch das nähere Umfeld von Ribnitz. Die Strecke war geheim. Das Radlerteam suchte die Stelle an der der Leichnam von Hermine Schwendel vor 60 Jahren verscharrt wurde. In der Nähe des "Storchenhofs" in Kuhlrade wurde man fündig. Am Ende der Tour gab es die letztmalige Chance im Jahr 2014 auf Mohnkuchen, einen kleinen Umtrunk und sonstige Halloween-Leckereien.